Bergbaugeschichte rund um Stockheim

Traditionen bewahren - Geschichte erleben - Brauchtum erhalten

"Eine Gesellschaft die ihre Vergangenheit nicht kennt, deren Zukunft ist in Gefahr" (Richard von Weizsäcker)

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Große Ausstellung über die Bergbaugeschichte Stockheim

vom 3. bis 16. September 2016 in der Zecherhalle Neukenroth.

Öffnungszeiten: Sa + So: 10.00 - 17.00 Uhr
Di + Do: ab 18.30 Uhr ( Mo+Mi geschlossen)

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Flyer mit Programm und Hallenplan zum Download

Wichtige Termine:

Samstag, den 03. September 2016 10.00 Uhr Eröffnung der Ausstellung

Öffentliche Veranstaltung mit Ehrengästen

Freitag, den 9. September 2016 18.00 Uhr Knappenabend

 

Inhalte der Ausstellung:

Extrazusatztermine für Schulen von 19.bis 23.September 2016. Anmeldungungsinformationen

 

Stockheim -  Mittlerweile laufen die Vorbereitungen auf vollen Touren und das Ergebnis kann sich sehen lassen.
Knappenverein, Volkstrachtenverein Zechgemeinschaft Neukenroth, Theatergruppen der Gemeinde Stockheim, Bergmannskapelle, Heimat- und Trachtenverein Haig sowie die Gemeinde Stockheim mit Bürgermeister Rainer Detsch haben sich bereit erklärt, an dem Projekt mitzuarbeiten. Für die Koordination der umfangreichen Vorbereitungen zeichnen Günther Scheler und Gerwin Eidloth vom Arbeitskreis Bergbau-Magazin des Fördervereins Bergbaugeschichte verantwortlich.  An den Aktivitäten beteiligen sich außerdem Kreiskulturreferentin Gisela Lang, Ortsheimatpfleger Gerd Fleischmann, Gemeinderat Joachim Beez, dritter Bürgermeister Jörg Roth sowie Vitus Wagner, Karl-Heinz Wagner, Hubert Busse und Ludwig Brauer. Vor allem sollen mit diesen ortsteilübergreifenden Aktivitäten die jüngeren Leute angesprochen werden, die sich noch nicht so intensiv mit der örtlichen Industriegeschichte befasst haben. Denn schließlich waren Steinkohlenbergbau, Eisenbahn und Glasfabrik die wesentlichen Voraussetzungen für die Entwicklung der Einheitsgemeinde Stockheim in ihrer heutigen Größe und wirtschaftlichen Stärke. Oftmals wird die Bedeutung der bergmännischen Aktivitäten in vier Jahrhunderten unterschätzt. Alleine von 1935 bis 1968 – also bis zur Stilllegung – arbeiteten 1500 Männer in der Katharinazeche.
Im Gegensatz zu 2004 – damals besuchten über 2000 Menschen die Ausstellung „Schwarzes Gold“ in der Zecherhalle, haben die Verantwortlichen für dieses Jahr ein breiteres Konzept ausgearbeitet und modernisiert. Neben informativen Dokumentationen, so unter anderem die Schicht eiens Bergmanns in der Zeche St. Katharina,r die Bergbaugeschichte von Stockheim, die Bergbauunglücke im Stockheimer Kohlerevier, werden außerdem Medieninseln zum besseren Verständnis beziehungsweise Information angeboten. Ein zentraler Bestandteil wir auch die industrielle Entwicklung von Stockheim sein. Auf Infowänden stellen sich die vier größten Arbeitgeber der Großgemeinde Stockheim vor. 1000 Arbeitsplätze schaffen die Unternehmen ASS – der Bildungseinrichter, Zitzmann POWER CAST , Rebhan Kunststoffverpackungen, Hans Rebhan mit GSD, Businesshotel und Küchenstudio.
Schließlich haben sich die Neuseser Flößer bereit erklärt, ein Floß zu bauen. Zur Ergänzung wird Gerd Fleischmann sein 1,20 Meter großes Mainfloß im Modell mit Stockheimer Kohlenfässern präsentieren. Immerhin waren bis zum Bau der Eisenbahn im Jahre 1863 bis zur Bergwerksgemeinde die Flößer wichtige Transporteure für das „schwarze Gold“ der Kumpels. Weiterhin werden alle weitern Transportwege dargestellt. Außerdem kümmert sich der Stockheimer Knappenverein um den Bau eines bergmännischen Stollens. Günther Scchler, Gernod Eidloth und Ludwig Brauer haben den Förderturm von St. Katharina im Maßstab 1:4 nachgebaut. Eine Audioinsel erzählt 4 Sagen rund um Stockheim. Die Enstehung der Kohle in Stockheim wird dargestellt. Zahlreiche Kohlearten und Fossilien sind zu sehen. Neben mehreren Vorträgen – unter anderem werden Neuhäuser Schüler  die ehemalige Minnazeche bei Neuhaus vorstellen – wird ein Knappenabend am 9. September in der Zecherhalle einen attraktiven Schlusspunkt setzen. Bergmannskapelle Stockheim, Trachtenverein Schumlach e. V. Lindenberg, Heimat- und Trachtenverein Haig sowie die Neukenrother Zecher werden mitwirken. Ein Theaterspiel mit dem legendären Stockheimer Osterwunder von 1879 – damals konnten zwölf verschüttete Bergleute nach vier Tagen lebend geborgen werden -  befindet sich ebenfalls in Vorbereitung. An der Konzeption beteiligen sich Kreiskulturreferentin Gisela Lang, Joachim Beez sowie Laienspieler aus Neukenroth, Stockheim und Haßlach bei Kronach. Vorstandsmitglied Stefan Nüchterlein (Trachtenverein Haig) sowie Ehrenvorsitzender Edmund Sprenger (Volkstrachtenverein Neukenroth) werden die Ausstellungseröffnung sowie den Knappenabend organisieren und moderieren.
Mit dieser Großveranstaltung in der Zecherhalle erhoffen sich die Verantwortlichen sowie Bürgermeister Rainer Detsch eine weitere Unterstützung in den bisherigen Bemühungen, den oft leidgeprüften Bergmännern ein museales Denkmal zu setzen.       

 

Zeitungsbericht 18. August 2016

Zeitungsbericht 09. August 2016

Zeitungsbericht 09. Juni 2016

 

Diamantene Hochzeit von Anni und Heiner Ludwig im bergmännischen Magazin gefeiert.

 

 



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