Der Förderverein Bergbaugeschichte Stockheim/Neuhaus organisiert die zur Tradition gewordene Wallfahrt zur 35 Kilometer entfernten Basilika Vierzehnheiligen in Erinnerung an das dramatische Grubenunglück in der Stockheimer Steinkohlengrube „Maxschacht“ Ostern 1879.
Damals konnten nach viertägiger Einschließung im Berg zwölf bayerische und thüringische Bergleute am Ostermontag aus ihrem unterirdischen Verlies glücklich gerettet werden. Ende Mai 1879 lösten die Knappen ihr Versprechen an die vierzehn Nothelfer ein und pilgerten barfuß zum Gnadenort, um Gott für die Befreiung zu danken.
Damals jubelten auf dem Weg Tausende Bewunderer den Stockheimer Bergleuten zu, die eine aussagestarke Votivtafel für Vierzehnheiligen stifteten. Eine Kopie davon befindet sich im Stockheimer Gotteshaus.
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